Nederlandstalig! – Ein Besuch in Maastricht

flaggeHeute ist Fronleichnam, bei uns im Westen Feiertag. Da bot es sich an, einen Ausflug zu machen, vor allem, da das Wetter so toll war (immer noch ist). Also haben wir uns heute morgen ins Auto gepackt und sind nach Maastricht gefahren.

Maastricht liegt in der niederländischen Provinz Limburg, an der Grenze zu Deutschland und Belgien. Die Maas fließt, z.B. von Lüttich kommend, durch diese wunderbare Stadt.

Blick auf Maastricht, in der Mitte "altes Maastricht", rechts im Bild eine moderne Einkaufspassage (Bild: eigen)

Blick auf Maastricht, in der Mitte „altes Maastricht“, rechts im Bild eine moderne Einkaufspassage
(Bild: eigen)

Wir parken an der Seite der Maas, die dem Einkaufszentrum gegenüber liegt, denn die Stadt Maastricht hat vor einigen Jahren die ohnehin nicht günstigen Parkgebühren direkt am Zentrum immens erhöht. So muss man aber durch einige schöne Nebensträßchen, die interessante kleine Läden beherbergen, in denen man Außergewöhnliches finden kann – sei es Kleidung, Dekorationen oder sogar Kunst zum Mieten.

Um in die Einkaufsstadt zu gelangen, muss man über eine der vielen Brücken – für einen Höhenängstler wie mich immer ein Grund, tief durchschnaufen zu müssen. Aber der Blick lohnt sich natürlich, wie Ihr sehen könnt.

Blick von der anderen Seite der Brücke (Foto: eigen)

Blick von der anderen Seite der Brücke
(Foto: eigen)

Maastricht ist eine Stadt, in der die Planer Wunder gewirkt haben. Der alte Kern und die Atmosphäre sind erhalten geblieben, obwohl die Stadt modernisiert wurde. Diese modernen Elemente wurden so eingefügt, dass ein absolut harmonisches Stadtbild entstanden ist.

Unten seht Ihr ein altes Haus, das nun ein Café beherbergt. Rechts ist die Kirche, die in einen Buchladen verwandelt wurde (siehe hier). Links seht Ihr die Ansätze einer ebenfalls perfekt integrierten, modernen Einkaufspassage.

Café, rechts die in einen Buchladen verwandelte Kirche (Foto: eigen)

Café, rechts die in einen Buchladen verwandelte Kirche
(Foto: eigen)

Habt Ihr schon einmal André Rieu bei einem Konzert in Maastricht im Fernsehen gesehen? Das findet auf dem Vrijthof statt, einem großen Platz im Stadtkern. Dort steht ein „Kirchenzwilling“, die St.-Johannis-Kirche und St.-Servatius-Basilika.

Vrijthof mit der St.-Johannis-Kirche und St.-Servatius-Basilika (Foto: eigen)

Vrijthof mit der St.-Johannis-Kirche und St.-Servatius-Basilika
(Foto: eigen)

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Restaurant neben dem Anderen. An Tagen wie heute (bzw. eigentlich von ca. März bis Oktober) befinden sich unglaublich viele Außentische dort, und auch wir haben den ersten Sonnentag an einem dieser Tische genossen.

Es hingen aber auch schon viele Zettel aus, dass man einen diesen Tische inklusive Verpflegung mieten kann, wenn André Rieu seine Konzerte hält. Das ist nicht günstig, sehen dürfte man nicht viel, aber hören schon, also ist neben einer guten Verpflegung und regelmäßigem Getränkenachschub auch die Möglichkeit auf das ein oder andere Tänzchen gegeben.

Blick auf die "Restaurantmeile" am Vrijthof (Bild: eigen)

Blick auf die „Restaurantmeile“ am Vrijthof
(Bild: eigen)

 

Auf dem Rückweg habe ich noch ein Foto von der Passerelle Céramique gemacht, eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Das „eiförmige“ Gebäude im Hintergrund ist das Bonnefanten-Museum, ein Museum für alte und zeitgenössische Kunst.

Blick auf die Passerelle Céramique und das Bonnefanten-Museum (Foto: eigen)

Blick auf die Passerelle Céramique und das Bonnefanten-Museum
(Foto: eigen)

Zu guter Letzt – das hier ist ja schließlich ein Bücherblog – gibt es noch ein Bild von der Bibliothek Maastrichts, die sehr modern ist und mich schon jedes Mal zu einem Besuch reizt.

Bibliothek von Maastricht (Foto: eigen)

Bibliothek von Maastricht
(Foto: eigen)

Es tut mir sehr leid, dass diese blöden Uhrzeiten auf den Fotos sind, ich habe leider keine Ahnung, wie man das ausschaltet. Trotzdem hoffe ich, der kleine Einblick in diese wunderschöne Stadt, die sich heute bei bestem Wetter präsentiert hat, hat Euch gefallen.

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5 Gedanken zu „Nederlandstalig! – Ein Besuch in Maastricht

  1. Pingback: [1001 Bücher] Nederlandstalig! – Ein Besuch in Maastricht - #Literatur | netzlesen.de

  2. Oh wie ich das vermisse seit ich nicht mehr in Aachen wohne, dass man einfach mal schnell nach Maastricht fahren kann. Maastricht ist wirklich eine tolle Stadt und immer einen Besuch wert. Einmalig ist auch die Buchhandlung in der Kirche, Boekhandel Dominicanen.

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    • Ja, die Nähe zu solch einer schönen Stadt ist großartig – aber auch der Weg von Aachen nach Maastricht ist sehr schön… Über die Buchhandlung habe ich schon vorher berichtet, die ist auch absolut toll!
      Ein schönes Wochenende!

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  3. Was für ein schöner Bericht! Maastricht ist wirklich eine tolle, sehenswerte Stadt, die altes und modernes so stimmig zueinander bringt. Und natürlich den Vorteil hat, diese einmalige Buchhandlung in der Kirche zu beherbergen. Ich wüsste nicht, was man besseres mit einer Kirche anstellen könnte. Zu erwähnen wäre vielleicht noch ein gewisser kleiner,enger Käseladen voller wunderbarer Käsereien und zugehöriger Gerüche mitten in der belebten Fußgängerzone (es ist nicht alles Gouda, was in den Niederlanden ‚wächst‘) – und für mich vor allem die schöne Fahrt von Aachen über die Vaalser Grenze durch die platten Lande,rechts und Links viele Wiesen und Dörfer mit den calvinistischen Häusern, bei denen man beim Vorbeifahren durch die vorderen Fenster rein und hinten wieder raus gucken kann.
    Danke für diesen schönen, assoziationsauslösenden Post und liebe Grüße
    Kai

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    • Vielen Dank, das freut mich sehr! Ja, Maastricht ist eine ganz tolle Stadt… den Käseladen kenn ich aber gar nicht, da muss ich doch die Augen mal offen halten, das hört sich hervorragend an!
      Und was den Weg nach Maastricht anbelangt – die Buslinie fährt da entlang, und ich wollte die Fahrt mal mit Kamera gewappnet machen, denn das ist eine der schönsten Strecken, die ich kenne.
      Ich wünsche eine schöne Restwoche und liebe Grüße zurück!

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